Herzlich willkommen im Gerberei-Museum Enger!

In der historischen Gerberei Sasse können sich Besucher heute im wahrsten Sinn des Wortes an die Arbeit der Lederherstellung herantasten und sich auf die Spur der Geschichte der Gerberei in Enger begeben.

Die damals eingesetzten Maschinen, eingespielte Geräusche und Ausstellungsstücke zum Anfassen erinnern eindrucksvoll an die Arbeitswelt der Zunft.

Sie können in der Gerberei die vielen Arbeitsschritte, die zur Herstellung von Leder nötig waren, mitverfolgen. Die restaurierten Maschinen und nicht zuletzt die authentische Geräuschkulisse vermitteln ein lebhaftes Bild der historischen Werkstatt.

Wer nicht nur hören will, darf auch fühlen: Lederstücke zum Anfassen zeigen die verschiedenen Farben, Qualitäten und Prägungen der verarbeiteten Tierhäute.

 

Besucher im Gerbereimuseum

aktuelle Meldung:

Vorgezogene Winterpause ab 01.11.2021

Liebe Besucherinnen und Besucher,

unsere Restaurierungsarbeiten an der Lohgerberei sind so weit fortgeschritten, dass sie den Museumsbetrieb einschränken. Zum einen steht uns aktuell in der Galerie kein zweiter Fluchtweg für die Ausstellungen und Veranstaltungen zur Verfügung, zum anderen haben die Bauarbeiten auch die gemeinsame Wand des bisherigen Museums und der Lohgerberei erreicht. Auch der normale Museumsbesuch wird dadurch bei Herbst- und Winterwetter zu sehr beeinträchtigt. 

Wir ziehen daher unsere übliche Winterpause um einen Monat vor und sind im März 2022 wieder für Sie da.

Projekt Lohgerberei

Seit 2001 können Sie sich als Besucher des Gerbereimuseums Enger über den handwerklichen Herstellungsprozess von Leder informieren. Aber unsere eindrucksvollen Maschinen am Originalort sind trotz aller archaischer Anmutung schon ein technischer Fortschritt des letzten Jahrhunderts. Die Lohgerberei

Bevor die gewaltigen Maschinen und die Chemie des "Chromgerbens" erfunden wurde, die den Herstellungsprozess auf 14 Tage verkürzte wurde mit Eichenrinde gegerbt und die Herstellung von Leder dauerte mehrere Jahre.

Da die Gerberei Sasse seit über 250 Jahren am heutigen Museumsstandort ansässig haben wir das große Glück, beide Verfahren zeigen zu können. Die Lohgerberei ist jedoch heute noch nicht als Museum ausgebaut, sondern im unrestaurierten Zustand. Derzeit laufen Anträge für Denkmalfördermittel, um auch diesen Bauabschnitt als Museum erfahrbar zu machen.