Herzlich willkommen im Gerberei-Museum Enger!

In der historischen Gerberei Sasse können sich Besucher heute im wahrsten Sinn des Wortes an die Arbeit der Lederherstellung herantasten und sich auf die Spur der Geschichte der Gerberei in Enger begeben.

Die damals eingesetzten Maschinen, eingespielte Geräusche und Ausstellungsstücke zum Anfassen erinnern eindrucksvoll an die Arbeitswelt der Zunft.

Sie können in der Gerberei die vielen Arbeitsschritte, die zur Herstellung von Leder nötig waren, mitverfolgen. Die restaurierten Maschinen und nicht zuletzt die authentische Geräuschkulisse vermitteln ein lebhaftes Bild der historischen Werkstatt.

Wer nicht nur hören will, darf auch fühlen: Lederstücke zum Anfassen zeigen die verschiedenen Farben, Qualitäten und Prägungen der verarbeiteten Tierhäute.

 

Besucher im Gerbereimuseum

aktuelle Meldung:

Saisonstart ab 14.03.2021 nur mit Terminbuchung

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir alle schauen gespannt auf die Entwicklung der Corona-Lage und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Öffnung.

Nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung ist für uns ab dem 14.03. der Besuch des Museums und damit auch der Ausstellung

Thorsten Böckmann, Petra Bobbenkamp und Freunde: Ukraine – Ansichtssachen

nach Terminvereinbarung und unter Vorlage eines offiziellen negativen Corona-Tests (zum Zeitpunkt des Besuchs nicht älter als 24 Stunden) möglich. Die Termine für die jeweiligen Wochenenden müssen 26 Stunden vorher gebucht sein. Spätere Buchungen können leider nicht angenommen werden. Vor Ort gelten dann die üblichen Hygienebedingungen (Maske, Eingabe der Kontaktdaten).

https://calendly.com/gerberei/60min

Mit der Buchung willigen Sie ein, dass die Daten im Tool Calendly zum Zweck der behördlich vorgeschriebenen Terminvereinbarung gespeichert werden.

Die für den 14.03. geplante Ausstellungseröffnung ist entfallen und leider können wir anders aus erhofft auch keine Finissage in Präsenz durchführen. 

Projekt Lohgerberei

Seit 2001 können Sie sich als Besucher des Gerbereimuseums Enger über den handwerklichen Herstellungsprozess von Leder informieren. Aber unsere eindrucksvollen Maschinen am Originalort sind trotz aller archaischer Anmutung schon ein technischer Fortschritt des letzten Jahrhunderts. Die Lohgerberei

Bevor die gewaltigen Maschinen und die Chemie des "Chromgerbens" erfunden wurde, die den Herstellungsprozess auf 14 Tage verkürzte wurde mit Eichenrinde gegerbt und die Herstellung von Leder dauerte mehrere Jahre.

Da die Gerberei Sasse seit über 250 Jahren am heutigen Museumsstandort ansässig haben wir das große Glück, beide Verfahren zeigen zu können. Die Lohgerberei ist jedoch heute noch nicht als Museum ausgebaut, sondern im unrestaurierten Zustand. Derzeit laufen Anträge für Denkmalfördermittel, um auch diesen Bauabschnitt als Museum erfahrbar zu machen.